Herzlich willkommen bei der IG BAU Rhein-Main!


Wir sind für Sie da!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

es sind ungewöhnlichen Zeiten und wir versuchen mit allen Mitteln, den aktuell massiven Informationsbedarf der Beschäftigten nachzukommen.

Leider können wir in den Gewerkschaftshäusern den Publikumsverkehr nicht wie gewohnt aufrechterhalten.

Vieles was noch vor kurzem im persönlichen Kontakt geklärt werden konnte, muss jetzt auf telefonischen oder digitalen Weg gelöst werden.

Eure Ansprechpartner sind natürlich auch weiterhin die Euch vertrauten Gewerkschaftssekretäre.

Um jedoch der großen Unsicherheit, in Zeiten der Coronakrise, ein schnelles und direktes Mittel entgegen zu setzen hat die IG-BAU Hessen ein Corona – Kompetenz – Telefon eingerichtet.

Ab Mittwoch, den 18. März ist unter der Telefonnummer 0171 – 30 58 014 das Corona – Kompetenz – Telefon besetzt.
 
Hier gibt es direkte Beratung rund um die Ausnahmesituation. Von der Freistellung für die Kinderbetreuung über Lohnfortzahlung bei Erkrankung oder Quarantäne bis hin zum Kurzarbeitergeld oder dem richtigen Verhalten bei eigener Betroffenheit.
Eine fachgerechte Beratung ist unverzichtbar für Betriebsräte vor Abschluss einer Kurzarbeits- oder Pandemievereinbarung.


Euer IG BAU-Team

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Die IG BAU: eine starke Gemeinschaft.

Wir sind 250.000 Menschen und jede*r von uns hat viele gute Gründe, in der IG BAU zu sein.

Wir sind Frauen und Männer, Jung und Alt, und wir kommen aus vielen Nationen. Wir haben unterschiedliche Meinungen und Weltanschauungen, aber wir wissen: Nur als starke Gemeinschaft können wir etwas erreichen.

Wir setzen uns für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen ein. Für Vollbeschäftigung, für Gleichberechtigung von Männern und Frauen und die Chancengleichheit aller. Dafür handelt die IG BAU Tarifverträge aus und nimmt Einfluss auf Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

+++++IG BAU Hessen+++++Corona-Hotline 0171 30 58 014++++


-Kurzarbeitergeld und Grundsicherung-

Die Bundesregierung hat aufgrund der Corona Pandemie den Zugang zu Kurzarbeitergeld erleichtert.

-Und was ist, wenn das Kurzarbeitergeld nicht zum Leben reicht?-

60 Prozent vom Netto reichen nicht zum Leben. Insbesondere für Teilzeitbeschäftigte werden die nächsten Monate zu einer finanziellen Herausforderung. Helfen kann hier u.a. das von der Bundesregierung beschlossene Sozialschutzpaket und der erleichterte Zugang zur Grundsicherung (ALG II).

Die Arbeitsagenturen sind angewiesen worden für die nächsten sechs Monate:

- keine Überprüfung der Angemessenheit der Wohnung
- keine Überprüfung von anrechenbaren Vermögen vorzunehmen und eine formlose Antragstellung zu gewährleisten.

Leistungen zur Grundsicherung kann jede Person beantragen, die zu wenige oder keine Mittel hat, um den Lebensunterhalt für sich und die eigene Familie sicher zu stellen. Dies gilt unabhängig davon, ob die Person arbeitslos ist oder einer Beschäftigung nachgeht (Kurzarbeitergeld aufstocken).

-Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Grundsicherung findest Du hier:-

- https://www.arbeitsagentur.de/corona-faq-grundsicherung

- Der Antrag auf Grundsicherung kann formlos telefonisch, per E-Mail oder Brief beim zuständigen Jobcenter gestellt werden. Zu den Anträgen geht es hier:

https://www.arbeitsagentur.de/m/corona-grundsicherung/

- Deine IG BAU steht Dir selbstverständlich jetzt zur Seite. Solltest Du Schwierigkeiten bei der Antragstellung haben, wende Dich an unsere Mitgliederbüros in Deiner Nähe.

Frankfurt, Kassel, Bad Hersfeld, Wiesbaden, Gießen, Gelnhausen

- Hier findest Du die für Dich zuständige Dienststelle der Arbeitsagentur:

https://con.arbeitsagentur.de/prod/apok/metasuche/suche/dienststellen?in=jobcenter

- Die Bundesagentur für Arbeit hat unter folgender Telefonnummer eine gebührenfreie Hotline eingerichtet: 0800 4 5555 23

Die Industriegewerkschaft IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) tritt für eine deutliche Aufstockung des Kurzarbeitergelds auf mindestens 80, besser 90 Prozent ein.

Foto: Ibrahim Rifath / Unsplash

Informationen zum 1.Mai 2020

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Freundinnen, liebe Freunde,
 
wie ihr bereits alle mitbekommen habt, wird es am 1. Mai 2020 erstmals seit Gründung des DGB keine Kundgebungen auf Straßen und Plätzen geben – denn in Corona-Zeiten heißt Solidarität: mit Anstand Abstand halten.
 
Deswegen holen wir den internationalen Tag der Arbeit ins Netz:
Zunächst wird der Bundesvorstand am 1. Mai ab 11 Uhr einen mehrstündigen Livestream auf seiner Webseite (http://www.dgb.de/erstermai) und auf Facebook und YouTube senden.
 
Der Livestream steht ganz im Zeichen unseres diesjährigen Maimottos: "Solidarisch ist man nicht alleine!"- bunt, kreativ politisch: Mit Auftritten von Künstlerinnen und Künstlern, mit Beiträgen und Solidaritätsbotschaften aus ganz Deutschland, mit Interviews und Talks und Online-Mitmach-Aktionen bereits im Vorfeld des 1. Mai.
 
Doch wir wollen auch auf lokaler Ebene – mit Blick auf Wiesbaden und den Rheingau-Taunus unsere Themen setzen. So werden wir auch auf unserer lokalen Facebook-Seite
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https://www.facebook.com/DGBWiesbadenRheingauTaunus/
 
sowie - für alle ohne Facebook-Account - auf unserer lokalen Homepage (evtl. zeitversetzt)
 
https://frankfurt-rhein-main.dgb.de/sv-kv/wiesbaden-rheingau-taunus
 
Videobeiträge unserer ursprünglich angedachten Redner*innen, Grußworte von befreundeten Organisationen und hoffentlich auch viele eurer Positionen zum 1. Mai hochladen.
 
Denn sowohl der Bundesvorstand - als auch wir auf lokaler Ebene - laden euch ganz herzlich zu unseren ONLINE-MITMACH-AKTIONEN ein. Macht selbst mit und werbt bei Freund*innen, Bekannten, Ehrenamtlichen, Kolleginnen und Kollegen für die Aktionen.
 
Der Bundesvorstand wird eine Auswahl davon in seiner Live-Sendung am 1. Mai zeigen.

Je nachdem, wem ihr dies zukommen lassen wollt, sendet eine Mail bitte an:
 
wiesbaden@dgb.de für die lokalen Seiten
 
und
 
solidarisch@dgb.de für die Seiten des Bundesvorstandes.
 
 
Und grundsätzlich gilt für alles:
Lasst uns Gutes tun und drüber reden!
Teilt eure/unsere Beiträge im Netz!!!
Sorgt für die Verbreitung unserer Positionen!
Gerade in Krisenzeiten ist es wichtig, den Menschen zu zeigen, dass sie nicht alleine sind!
 
Lasst uns den 1. Mai gemeinsam auch in diesem Jahr zu unserem Tag der Solidarität machen – diesmal digital!

Unsere Termine (Stand 22.03.2020)

All unsere geplanten Veranstaltungen bis Ende April müssen abgesagt werden.
Unsere Jubilarehrung wird leider nicht wie geplant am 16.Mai stattfinden. Hier werden wir Euch zur gegebenen Zeit über den neuen Termin informieren. Wir danken für Euer Verständnis.




Hauptthema 2020: Faire Vergabe und Tariftreue:

Neues aus dem Kreisverband Darmstadt-Pfungstadt

Termine der DGB-Region Rhein-Main Klicke hier

Mach mit und werde Teil der starken IG-BAU-Gemeinschaft!

Da mach' ich mit!
Was hab ich davon: Leistungen der IG BAU

Hessen: Löhne am Bau im Abwärtstrend

Trotz anhaltendem Bauboom: Im Portemonnaie kommt nichts an!


In einem Gespräch am 12. August 2019 mit dem Darmstädter OB Jochen Partsch stellten unsere Kollegen fest, dass trotz dem enormen Bauboom in Hessen, vor allem im Rhein-Main-Gebiet, die Löhne der Baubeschäftigten kaum steigen. Die hessischen Bau-Löhne fallen seit Jahren gegenüber den anderen westdeutschen Ländern zurück.

Wir stellen auf den Baustellen in vielen Gesprächen und Beobachtungen eindeutig fest, dass die illegale Beschäftigung und vor allem die untertarifliche Entlohnung deutlich zugenommen haben. Obwohl es in Hessen seit 2014 ein Vergabegesetz gibt, werden auch auf Baustellen der öffentlichen Hand die allgemeinverbindlichen Tarifverträge in vielen Fällen nicht eingehalten.

Das Gespräch sollte dazu dienen, die aktuelle Situation in Darmstadt näher zu beleuchten und Gegenmaßnahmen einzuleiten. Nach unserer Auffassung müssen allem verstärkte Kontrollen durchgeführt werden.

Unser zuständiger Sekretär Johannes Schader erläutert, dass im Baugewerbe aktuell ein Boom zu verzeichnen ist, viele Bauaufträge werden an Subunternehmer weiter vergeben, die dann ihre Beschäftigten deutlich unter den Tarifbedingungen entlohnen.

Bruno Walle, stellv. Vorsitzender des Bezirksverbandes ergänzte, dass sehr oft die Kontrollen durch den öffentlichen Auftraggeber unzureichend sind und dass insbesondere die Unbedenklichkeitserklärungen der Sozialkasse der Bauwirtschaft (SOKA-Bau) keine Beachtung finden.

Der Oberbürgermeister Jochen Partsch zeigte sich sehr betroffen über diese Entwicklung, da auch er untertarifliche Bezahlung und illegale Beschäftigung auf öffentlichen Baustellen in Darmstadt ablehnt. Er regte an, gemeinsam mit der IG BAU Vorschläge zu erarbeiten und Maßnahmen einzuleiten, wie die Einhaltung der Tarifverträge auf den Baustellen der Stadt besser zu kontrollieren ist. Dazu sollte der Informationsaustausch mit der IG BAU intensiviert werden, so dass auf einigen öffentlichen Großbaustellen in Darmstadt mit Kontrollen dem Problem zu Leibe gerückt werden kann.

Joachim Reus, der Vorsitzende unseres Kreisverbandes Darmstadt-Pfungstadt erläuterte, dass in den nächsten Wochen und Monaten verstärkt am Thema gearbeitet werden soll. Gemeinsam mit den zuständigen Vertretern des Immobilienmanagements und dem Rechtsamt der Stadt will die IG BAU gemeinsame Wege gegen Lohndumping und illegale Beschäftigung finden.

Die Teilnehmer unseres Beziksverbandes waren sich einig mit dem Darmstädter OB Jochen Partsch einig, dass gegen Lohndumping und illegale Beschäftigung am Bau etwas unternommen werden muss.

Text und Foto: IG BAU

Stadtverband Frankfurt mit neuer Spitze!

Nachwahl für ausgeschiedenen Vize erfolgreich durchgeführt!

Zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung trafen sich am 20.Mai.2019 die Mitglieder des Stadtverbands Frankfurt im traditionsreichen Willi Richter Saal des Frankfurter DGB-Hauses. Im Rahmen dieser Mitgliederversammlung hatten die anwesenden Mitglieder die Aufgabe, aus ihrer Mitte die Position des/der vakanten StellvertreterIn neu zu wählen. Der bisherige Stellvertreter, Benedikt Sartorius hat aus beruflichen Gründen den Wirkungsbereich des Stadtverbands verlassen.

Wir wünschen Benedikt an dieser Stelle noch einmal alles Gute für seine Zukunft.

Nach eingehender Diskussion und Beratung hat die Mitgliederversammlung Kollege Bastian Kaiser einstimmig zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden des Stadtverbands Frankfurt gewählt. Kollege Kaiser ist seit 2004 Mitglied der IG BAU und seit 2017 aktives Mitglied im Stadtverband Frankfurt.

Behörden sollen Arbeitsschutz in Frankfurt besser kontrollieren!

7.600 Arbeitsunfälle auf hessischen Baustellen

Gefahr im Verzug – und keiner schaut hin: Behörden kontrollieren in Frankfurt nur selten, ob Arbeitsschutzvorschriften eingehalten werden. Das kritisiert die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU). In Hessen standen 166.000 Betrieben zuletzt lediglich 234 Arbeitsinspekteure bei der Gewerbeaufsicht gegenüber. Das geht aus einer aktuellen Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen hervor. „Firmen müssen praktisch nur alle paar Jahre mit einer Kontrolle rechnen – wenn überhaupt. Allein in Frankfurt haben wir mehr als 24.400 Betriebe“, sagt IG BAU-Bezirksvorsitzende Carla Rodrigues.
 
Angesichts dieser Zahlen überrasche es kaum, wenn es mancher mit der Arbeitssicherheit nicht so genau nehme, so die Gewerkschafterin. Doch gerade auf dem Bau könne das fatale Folgen haben. Nach Angaben der Gesetzlichen Unfallversicherung kam es auf hessischen Baustellen im vergangenen Jahr zu 7.589 Unfällen – fünf von ihnen endeten tödlich.
 
Mit dem aktuellen Bau-Boom könnte das Unfallrisiko sogar steigen, warnt die IG BAU Rhein-Main. „Volle Auftragsbücher und das Arbeiten unter Zeitdruck führen allzu oft dazu, dass auf Schutzmaßnahmen verzichtet wird“, so Rodrigues. Immer wieder beobachte sie, wie Bauarbeiter ungesichert auf Gerüsten balancierten. Der fehlende Sicherheitsabstand zu Baggern und Kränen erhöhe die Unfallgefahr ebenfalls drastisch. „Dabei ist der Arbeitgeber dazu verpflichtet, für den Schutz seiner Beschäftigten zu sorgen. Tut er das nicht, macht er sich strafbar“, betont Rodrigues.
 
Allerdings hielten sich viele Baufirmen nur dann an das Gesetz, wenn sie mit Konsequenzen rechnen müssten. Und die Zahl staatlicher Kontrollen geht nach Angaben der Bundesregierung seit Jahren zurück. So besuchten die Gewerbeaufsichten der Bundesländer im Jahr 2006 rund 370.000 Betriebe. Zehn Jahre später waren es nur noch knapp über 200.000. Die IG BAU fordert, das Personal der Aufsichtsbehörden massiv aufzustocken. Nur so könne man wieder auf ein vernünftiges Kontroll-Level kommen. „Schließlich müssen die Beschäftigten in den Betrieben und auf den Baustellen in Frankfurt das Gefühl haben, dass der Arbeitsschutz auch wirklich unter die Lupe genommen wird“, sagt Rodrigues.
 

Fehlender Arbeitsschutz kann auf der Baustelle tödliche Folgen haben. Davor warnt die Gewerkschaft IG BAU in Frankfurt und fordert mehr staatliche Kontrollen.
Foto: IG BAU

Die Berufsgenossenschaften, die ebenfalls die Arbeitssicherheit kontrollieren, könnten das staatliche Defizit nur zum Teil kompensieren, so Rodrigues weiter. Immerhin habe die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG Bau) in den letzten Jahren deutlich mehr Stellen für den Arbeitsschutz geschaffen. Und bei der BG Bau können sich Beschäftigte selbst melden, wenn es brenzlig wird – unter der Notruf Hotline 0800 / 80 20 100. Die Anrufer bleiben hierbei anonym. Und Unternehmer, die beim Arbeitsschutz auf Risiko setzen, müssen mit einer raschen Visite der Arbeitsinspekteure rechnen.

Mindestlohn und Sozialversicherungspflicht für Solo-Selbständige!

IG Bau Rhein-Main fordert bessere Arbeitsbedingungen

Trotz der Sommerhitze trafen sich die Mitglieder des Bezirksvorstandes Rhein-Main am 21. August in Darmstadt zu ihrer Vorstandssitzung.

Heiß her ging es auch in der Sitzung: nach wichtigen Finanzbeschlüssen sowie Absprachen zur Jubilar-Ehrung, ging es dann zum politischen Teil. Unsere Vorsitzende Carla Rodrigues setzt sich für bessere Arbeitsbedingungen für "Solo-Selbständige" ein. Die kürzlich herausgegebene Presse-erklärung zu diesem brisanten Thema hat großes Echo in den Medien gefunden. Neben einem Mindestlohn wird auch eine Sozialversicherungs-pflicht für diese Einmann-Betriebe gefordert.

Die Vorstandsmitglieder sind sich darin einig, dass viele Solo-Selbständige eigentlich Schein-Selbständige sind und von ihren Generalunternehmern legal ausgebeutet werden. Dagegen muss was unternommen werden! Allerdings ist die IG BAU eigentlich nur dort stark, wo die Menschen sich auch wehren wollen - von alleine stellt sich Unrecht nicht ab.

In der nächsten Sitzung am 13. September will der Vorstand wieder ein brisantes Thema aufgreifen: "bezahlbarer Wohnraum im Rhein-Main-Gebiet“. Auf der Tagesordnung stehen auch interne Fragen der Verwaltung.

Vorstandsmitglieder unseres Bezirksverbandes stellen ihre Themen vor: Bildungsarbeit - Aktivierung - Verwaltung anpassen - Mittelfristige Strategie".
Foto und Text: Johannes Schader

Rechtsexperten waren 290 Mal für unsere Mitglieder zur Stelle!

Juristische Hilfe für Handwerker und Reinigungskräfte

Geprellte Löhne, unerlaubte Kündigungen, verwehrte Urlaubstage: Wegen Streitigkeiten im Job waren die Rechtsberater der IG BAU Rhein-Main im vergangenen Jahr stark gefragt.

Insgesamt 290 Mal kamen die Juristen der Gewerkschaft in der Region zum Einsatz. „Nicht gezahlte Löhne, fehlende Weihnachts- oder Urlaubszahlung – gerade beim Thema Geld gab es viele Streitfälle. Sie betrafen besonders das Bau- und Reinigungsgewerbe“, berichtet der IG BAU-Bezirksvorsitzende Carla Rodrigues.

Immer wieder versuchten Unternehmen, den Tariflohn zu unterschreiten. „Doch wenn die Firma im Arbeitgeberverband und der Mitarbeiter in der Gewerkschaft ist, dann ist eine Bezahlung nach Tarif Pflicht“, erklärt Rodrigues. Viele Termine der Rechts-experten gingen zudem auf das Konto von rechtswidrigen Kündigungen und fehlerhaften Hartz-IV-Bescheiden, so die IG BAU.

Die Gewerkschaft rät den Beschäftigten, sich bei Problemen nicht einschüchtern zu lassen.„Ein riesiger Teil illegaler Praktiken kommt nicht ans Licht, weil sich Arbeit-nehmer aus Angst vor Krach oder Jobverlust nicht trauen“, so Carla Rodrigues. Doch müsse niemand Missstände ertragen. „Wer in einem Betrieb arbeitet, der es mit Recht und Gesetz nicht so genau nimmt, sollte den Rechtsweg gehen – oder sich gleich nach einer anderen Firma umsehen“, betont Rodrigues. Angesichts der guten Lage am heimischen Arbeitsmarkt müssten gerade Fachkräfte im Handwerk nicht lange suchen, um einen „sauberen Arbeitgeber“ zu
finden.
Anspruch auf kostenlosen Rechtsschutz haben alle Gewerkschaftsmitglieder. Genauere Infos und Termine gibt es in den IG BAU-Büros In Frankfurt: 069 24 26 270
Fax: 069 24 26 27 28
In Darmstadt sind wir unter Tel.: 06151-33510 Fax.: 06151-367014 ereichbar!

Unser Bild:
Helfen bei handfesten Streitigkeiten im Job: Die Rechtsschutz-Experten der IG BAU waren im vergangenen Jahr häufig gefragt.

Text und Foto: IG BAU

IG Bauen-Agrar-Umwelt
Bezirksverband Rhein-Main
Wilhelm-Leuschner-Str. 69 - 77
60329 Frankfurt
Telefon: 069 24 26 27 0
Fax: 069 24262710
Fax: 069 24 26 27 28 (Rechtschutz)

E-Mail: frankfurt@igbau.de
Internet: www.rhein-main.igbau.de

Bezirksvorsitzende: Carla Rodrigues
stellv. Bezirksvorsitzender: Bruno Walle
Öffnungszeiten:
Montag, Dienstag und Donnerstag
08.30 - 12.00 Uhr und 14.00 - 16.30 Uhr
Freitag 08.30 - 12.00 Uhr
Mittwoch geschlossen!

Für Rechtsfragen:
Dienstag 09.00 - 12.00 Uhr und 14.00 - 16.30 Uhr

Donnerstag 09.00 - 12.00 Uhr und 14.00 - 18.00 Uhr
Mitgliederbüro Darmstadt
Rheinstr. 50
64283 Darmstadt
Tel.: 06151-33510
Fax.: 06151-367014
E-Mail: darmstadt@igbau.de
Internet: www.rhein-main.igbau.de
Öffnungszeiten:
Mittwoch: 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr und 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr


Unsere Sprechstunden für Rechtsfragen finden an jedem 1. und 3. Mittwoch im Monat statt.